Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist eine kompressive Neuropathie des Medianusnervs im Bereich des Handgelenkskanals (Karpaltunnels). Der Kanal wird von den Handgelenksknochen und dem transversen Ligament (Retinaculum flexorum) gebildet. Bei Verdickung des Ligaments oder Ödem des Kanalinhalts wird der Nerv komprimiert.
KTS ist die häufigste kompressive Neuropathie und betrifft 3-6% der erwachsenen Bevölkerung. Frauen sind häufiger betroffen (Verhältnis 3:1). Beidseitige Erkrankung bei 50-60% der Patienten.
Ursachen:
- Lange Arbeit am Computer (Tastatur, Maus)
- Manuelle Arbeit mit wiederholten Bewegungen
- Schwangerschaft und hormonelle Veränderungen
- Diabetes mellitus, Hypothyreose
- Rheumatoide Arthritis
- Handgelenkstraumen in der Vorgeschichte
Schweregrade:
- Leicht — periodisches Taubheitsgefühl, besonders nachts
- Mittelgradig — permanentes Taubheitsgefühl, reduzierte Sensibilität, Schmerz
- Schwer — Atrophie der Thenarmuskeln, Verlust der Griffkraft, permanente Sensibilitätsstörung
Fakten zum KTS
- ICD-10: G56.0
- Häufigkeit: 3-6% Erwachsene
- Geschlecht: Frauen 3x häufiger
- Beidseitig: 50-60% Fälle
- Operationen: 500 000+/Jahr in den USA
- Rezidiv nach Operation: 3-25%
Symptome des Karpaltunnelsyndroms
Frühe Anzeichen
- Taubheitsgefühl und Kribbeln in I-III Fingern nachts
- Bedürfnis, die Hand „auszuschütteln“ zur Linderung
- Gefühl von geschwollenen Fingern morgens
- Kribbeln bei Computerarbeit
Fortschreiten
- Permanentes Taubheitsgefühl der Finger
- Schmerz in Hand und Handgelenk
- Reduzierte Sensibilität der Fingerkuppen
- Ungeschicklichkeit (Objekte fallen aus der Hand)
- Schwäche des Daumens
Schweres Stadium
- Muskelatrophie des Thenars (am Ansatz des Daumens)
- Verlust der Pinch- und Greifkraft
- Unfähigkeit, einen Knopf zu schließen
- Verlust der taktilen Sensibilität
- Chronische Schmerzen
Operation vs MIBRAR®
| Kriterium | Chirurgische Dekompression | Kortikosteroid-Injektionen | MIBRAR® |
|---|---|---|---|
| Prinzip | Durchtrennung des Transversalligamentes | Reduktion des Ödems durch Medikamente | Nervenregeneration + biologische Beseitigung der Kompression |
| Narkose | Lokal / Leitungsanästhesie | Nein | Ohne Narkose |
| Erhalt des Ligamentes | ❌ Ligament dauerhaft durchtrennt | ✅ Erhalten | ✅ Erhalten — Dekompression ohne Durchtrennung |
| Greifkraft | Reduziert um 3-6 Monate | Unverändert | Ohne Reduktion |
| Nervenregeneration | ❌ Nur Dekompression | ❌ Nein | ✅ Stammzellen regenerieren den Nerv |
| Beide Hände gleichzeitig | ❌ Eine nach der anderen | Möglich | ✅ Ja |
Wie MIBRAR® den Karpaltunnelsyndrom behandelt
Ultraschall-Diagnostik
Sono Control Arm™ visualisiert den Medianusnerv, misst seinen Querschnitt (>10 mm² = Kompression), bewertet den Zustand der Sehnen und des Karpaltunnel-Ligamentes.
Herstellung des Biomaterials
CGF — entzündungshemmende Faktoren und neurotrope Wachstumsfaktoren (NGF, BDNF). Lipogems® — Stammzellen mit neuroregenerativem Potenzial.
Präzise Injektion
Unter Ultraschallkontrolle werden die Konzentrate in den Karpaltunnel injiziert — um den Medianusnerv herum, in das verdickte Transversalligament und in die Zone maximaler Kompression. Die Hydrodissektionstechnik befreit den Nerv.
Neuroregeneration
Stammzellen regenerieren die Myelinscheide des geschädigten Nervs, reduzieren den Fibrosegrad des Ligamentes, lösen den Ödem. Ergebnis — Beseitigung der Kompression und Wiederherstellung der Nervenleitfähigkeit.
Warum MIBRAR® beim KTS wirksam ist
Die Operation beim KTS durchtrennt das Ligament — das entlastet den Druck, repariert aber den geschädigten Nerv nicht. MIBRAR® löst beide Probleme: Hydrodissektion unter Ultraschall befreit den Nerv ohne Durchtrennung, und Stammzellen initiieren die Neuroregeneration — Wiederherstellung der Myelinscheide und Axone. Neurotrope Faktoren (NGF, BDNF) aus CGF stimulieren das Wachstum der Nervenfasern. Ergebnis — nicht nur Entlastung der Kompression, sondern auch Wiederherstellung der Nervenleitfähigkeit.
Vorteile der MIBRAR®-Methode
95% des Eingriffsspektrums
MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.
Ohne Narkose und Schnitte
Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.
Keine Altersbeschränkungen
Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.
Schnelle Besserung
Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.
Mehrere Zonen gleichzeitig
Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.
Am selben Tag nach Hause
Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.
MIBRAR® Technologie
Cyber Navi Hand™
Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.
Sono Control Arm™
Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.
