Schmerzen im Schultergelenk gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Orthopädie. Ursachen sind vielfältig: von einfacher Überlastung bis zu schweren Sehnenrissen. Das Verständnis der Ursache ist der erste Schritt zur richtigen Behandlung.
1. Rotatorenmanschettenriss
Die Rotatorenmanschette besteht aus 4 Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk stabilisieren. Der Riss kann akut (Trauma) oder degenerativ (Verschleiß mit dem Alter) sein. Nach dem 60. Lebensjahr finden sich partielle Risse bei 30-50 % der Menschen, sogar ohne Symptome.
Symptome: Schmerz beim Anheben des Arms über 90°, Schwäche, nächtlicher Schmerz in Seitenlage auf der betroffenen Seite.
Behandlung: Bei partiellen Rissen — MIBRAR® regeneriert die Sehne mit Stammzellen ohne arthroskopischen Nahtverschluss. Bei vollständigen Rissen — chirurgischer Nahtverschluss mit Risiko eines erneuten Risses von 20-40 %.
2. Frozen Shoulder (Adhäsive Kapsulitis)
Chronische Entzündung und Verdickung der Gelenkkapsel mit fortschreitendem Bewegungsverlust. Verläuft in 3 Phasen: Einfrieren (2-9 Monate), gefrorene Phase (4-12 Monate), Auftauen (5-24 Monate).
Risikofaktoren: Diabetes mellitus (5-fach häufiger), Schilddrüsenerkrankungen, weibliches Geschlecht, Alter 40-60 Jahre.
Behandlung: MIBRAR® beschleunigt das Auftauen — Stammzellen remodellieren die verdickte Kapsel. Die Beweglichkeit kehrt in Wochen statt Jahren zurück.
3. Schulter-Impingement-Syndrom (Subakromialsyndrom)
Einklemmung der Rotatorenmanschetten-Sehnen zwischen Schulterkopf und Akromionfortsatz. Häufigste Ursache für Schulterschmerzen bei 30-50-Jährigen.
Symptome: „Schmerzensbogen“ — Schmerz beim Armabspreizen von 60-120°, Verstärkung bei wiederholten Überkopfbewegungen.
Behandlung: Physiotherapie + NSAR. Bei chronischen Fällen — MIBRAR® lindert die Entzündung und regeneriert geschädigte Sehnen. Alternative zur Akromioplastik.
4. Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
Ablagerung von Kalziumkristallen in den Rotatorenmanschetten-Sehnen. Betroffen sind 2-7 % der Erwachsenen, häufiger Frauen im Alter von 30-50 Jahren. Kann extrem starke Schmerzen verursachen.
Stadien: Kalzifikatbildung → Resorption (schmerzhafteste Phase) → Sehnenremodellierung.
Behandlung: Stoßwellentherapie, Physiotherapie. MIBRAR® beschleunigt die Kalziumresorption und stellt das Sehengewebe wieder her.
5. Omarthrose (Schultergelenksarthrose)
Degenerative Zerstörung des Gelenkknorpels im Schultergelenk. Weniger häufig als Gonarthrose oder Koxarthrose, aber ebenso einschränkend.
Ursachen: Traumata, Instabilität, rheumatoide Arthritis, Alter. Nach dem 65. Lebensjahr zeigen 33 % der Menschen röntgenologische Zeichen einer Omarthrose.
Behandlung: MIBRAR® regeneriert den Knorpel mit Stammzellen. Alternative zur reversiblen Schulter-Endoprothese.
6. Instabilität des Schultergelenks
Übermäßige Beweglichkeit des Schulterkopfs in der Gelenkpfanne. Kann traumatisch (nach Luxation) oder atraumatisch (angeborene Hypermobilität) sein.
Risiken: Nach der ersten Luxation bei unter 25-Jährigen beträgt die Rezidivwahrscheinlichkeit 70-90 %. Jede Luxation schädigt Knorpel und Labrum.
Behandlung: MIBRAR® stärkt Kapsel und Bänder biologisch und reduziert das Rezidivrisiko ohne Bankart-Operation.
7. Schultergelenksbursitis
Entzündung der subakromialen Schleimbeutel. Häufig begleitend zu Impingement und Rotatorenmanschettenrissen.
Standardbehandlung: Kortikosteroid-Injektionen (max. 3 pro Jahr — schwächen Sehnen), NSAR, Physiotherapie.
