Was passiert bei Osteoporose
Knochengewebe wird ständig erneuert: Osteoklasten bauen altes Gewebe ab, Osteoblasten bauen neues auf. Bei Osteoporose ist das Gleichgewicht gestört — Abbau übersteigt Aufbau. Der Knochen wird porös und brüchig.
Risikofaktoren
Nicht modifizierbare
Weibliches Geschlecht (Östrogene schützen den Knochen). Alter über 50 Jahre. Menopause (Verlust bis zu 5% Knochenmasse im Jahr in den ersten 5 Jahren). Familiäre Frakturanamnese. Kaukasische oder asiatische Rasse. Niedriges Gewicht/astenische Statur.
Modifizierbare
Vitamin-D- und Kalziummangel. Bewegungsmangel. Rauchen (-10% Knochenmasse). Alkoholmissbrauch (> 3 Portionen pro Tag). Niedriger BMI (< 19).
Sekundäre Osteoporose
Glukokortikoide (> 5 mg Prednisolon > 3 Monate — häufigste Ursache). Hyperthyreose. Hyperparathyreoidismus. Testosteronmangel. Zöliakie (Resorptionsstörung). Rheumatoide Arthritis. Typ-1-Diabetes.
Typische osteoporotische Frakturen
Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper (46%)
Häufigste. Oft asymptomatisch (Röntgenbefund). Größenverlust, Kyphose („Witwenbuckel“). Können chronische Rückenschmerzen verursachen. Jede Fraktur erhöht das Risiko für die nächste um das 5-Fache.
Femurhalsfraktur (16%)
Gefährlichste: 20% Letalität im ersten Jahr. 50% der Patienten erreichen nicht mehr das frühere Aktivitätsniveau. Erfordert chirurgische Behandlung. Durchschnittsalter: 80 Jahre.
Fraktur der Speiche (16%)
„Colles-Fraktur“ — bei Sturz auf outstretched Hand. Erster „Weckruf“ der Osteoporose, oft im Alter 55-65 Jahre. Nach dieser Fraktur ist Densitometrie zwingend erforderlich.
Fraktur des proximale Humerus
Bei Sturz auf die Schulter. Besonders häufig bei Frauen über 70 Jahre. Komplizierte Behandlung, lange Rehabilitation.
Diagnostik
DEXA (Densitometrie)
Goldstandard. Dual-energy X-ray Absorptiometrie der Lendenwirbelsäule und des Femurhalses. T-Score: Normal > -1.0, Osteopenie -1.0 bis -2.5, Osteoporose < -2.5. Indiziert: allen Frauen > 65 Jahre, Männern > 70 Jahre, bei Risikofaktoren früher.
FRAX
Kalkulator für 10-Jahres-Frakturrisiko (WHO). Berücksichtigt: Alter, Geschlecht, BMI, Vorfrakturen, familiäre Anamnese, Rauchen, Alkohol, Glukokortikoide, RA, sekundäre Osteoporose, BMD. Hilft bei Therapieentscheidung.
Laboruntersuchungen
Kalzium, Phosphat, Vitamin D (25-OH), PTH, TSH, Testosteron (bei Männern). Marker des Knochenumsatzes: CTX (Resorption), P1NP (Formation). Ausschluss sekundärer Ursachen.
Röntgen der Wirbelsäule
Laterale Projektionen Th4-L4 zur Detektion von Kompressionsfrakturen. VFA (Vertebral Fracture Assessment) am DEXA-Gerät — Screening für Frakturen mit minimaler Strahlendosis.
Rolle von MIBRAR® bei Osteoporose
Wichtig: MIBRAR® ersetzt keine Antiosteoporose-Therapie (Bisphosphonate, Denosumab, Teriparatid). MIBRAR® löst orthopädische Probleme, die auf dem Hintergrund von Osteoporose entstehen.
1. Regeneration der Gelenke
Osteoporose beschleunigt die Entwicklung der Arthrose: Das subchondrale Knochengewebe verliert an Festigkeit, der Knorpel erhält ungleichmäßige Belastung. MIBRAR® regeneriert den Knorpel und stärkt das subchondrale Knochengewebe (Stammzellen stimulieren Osteoblasten).
2. Heilung von Mikrofrakturen
Osteoporotisches Knochengewebe neigt zu Mikrofrakturen (trabekuläre Mikrorisse, Stressreaktionen). CGF + Stammzellen beschleunigen die Konsolidierung und verhindern das Fortschreiten zu einem vollständigen Fraktur.
3. Erholung nach Frakturen
Nach chirurgischer Behandlung osteoporotischer Frakturen beschleunigt MIBRAR® die Knochenheilung und die Erholung der umliegenden Weichteile (Bänder, Sehnen, Muskeln).
4. Behandlung der Wirbelsäule
Kompressionsfrakturen der Wirbel mit chronischen Schmerzen. MIBRAR® stellt beschädigte Bandscheiben und Facettengelenke wieder her, reduziert Entzündungen, regeneriert das Knochengewebe.
Osteoporose zerstört — MIBRAR® stellt wieder her
Kombinierter Ansatz: Stärkung der Knochen + Regeneration der Gelenke.
Termin für Beratung vereinbarenPrävention von Osteoporose
Vitamin D und Kalzium
Vitamin D: 1000-2000 IE/Tag (Zielwert 25-OH-D > 30 ng/ml). Kalzium: 1000-1200 mg/Tag (besser aus der Nahrung: Milchprodukte, Brokkoli, Mandeln). Vitamin-D-Mangel — bei 70% der Bevölkerung nördlicher Breiten.
Bewegung
Belastung mit Körpergewicht: Gehen 30 min/Tag, Tanzen, Treppensteigen. Krafttraining 2-3 Mal pro Woche. Balance-Training zur Sturzprävention (Tai-Chi reduziert das Risiko nachweislich um 40%).
Lebensstil
Rauchen einstellen. Alkohol einschränken. Normalgewicht halten. Sturzprävention: Matten, Handläufe, Beleuchtung, Sehkorrektur, Überprüfung von Medikamenten (Sedativa).
Fragen zu Osteoporose
Systemische Skeletterkrankung: Abnahme der Knochendichte und Störung der Mikroarchitektur. Knochen werden brüchig, brechen bei minimalem Trauma. Verläuft asymptomatisch bis zum ersten Fraktur.
MIBRAR® stellt Gelenke und Gewebe wieder her, die auf dem Hintergrund von Osteoporose geschädigt sind: regeneriert Knorpel, beschleunigt die Heilung von Mikrofrakturen, stimuliert Osteoblasten. Ersetzt keine Antiosteoporose-Therapie.
Frauen ab 65 Jahren (ab Menopause bei Risikofaktoren). Männer ab 70 Jahren. Bei Einnahme von Glukokortikoiden, nach Fraktur bei minimalem Trauma — unabhängig vom Alter.
Ja. Moderne Medikamente (Teriparatid, Romosozumab) erhöhen die BMD um 10-15% in 2 Jahren. Vitamin D + Kalzium + Bewegung — obligatorische Basis. MIBRAR® stimuliert Osteoblasten zusätzlich lokal.

