Video über die MIBRAR®-Methode
Was ist Plantarfasziitis
Plantarfasziitis (Plantarfasziitis) — degenerative Erkrankung des Plantaraponeuroses an der Stelle seines Ansatzes an der Fersenbein. Häufigste Ursache für Fersenschmerzen — bis zu 10% der Bevölkerung im Laufe des Lebens. Charakteristisches Symptom: starker Schmerz bei den ersten Schritten morgens, der nach „Einlaufen“ abnimmt.
Ursachen und Risikofaktoren
Überlastung
Langes Stehen (Lehrer, Chirurgen, Friseure), Laufen (besonders auf harten Untergründen), plötzliche Erhöhung der Belastung. Belastung der Faszie beim Gehen — bis zu 2 Körpergewichte, beim Laufen — bis zu 3.
Biomechanik
Senkfüßigkeit (Pronation des Fußes), hoher Fußrücken (steifer Fuß), Verkürzung der Achillessehne und Wadenmuskulatur, unterschiedliche Beinenlänge. Jede Biomechanikstörung erhöht die Belastung der Faszie.
Übergewicht
IMC > 30 — unabhängiger Risikofaktor. Jeder zusätzliche Kilogramm erhöht die Belastung der Faszie bei jedem Schritt.
Alter
Spitze 40-60 Jahre. Mit dem Alter nimmt die Dicke des Fettpolsters der Ferse und die Elastizität der Faszie ab.
Fasziitis vs Fersensporn
Gängiges Missverständnis
Fersensporn (Osteophyt) — das ist eine Folge, nicht die Ursache des Schmerzes. Bei 50% der Menschen mit Fersensporn gibt es keinen Schmerz. Umgekehrt kann Fasziitis ohne Sporne vorliegen. Behandelt werden muss die Faszie, nicht der Sporn. Entfernung des Sporns ohne Behandlung der Fasziitis — löst das Problem nicht.
Diagnostik
Klinik
Schmerz im medialen Fersenbereich bei den ersten Schritten morgens — pathognomonisches Symptom. Schmerzhafte Palpation des medialen Tuberkels des Fersenbeins. Verstärkung des Schmerzes bei Dorsalflexion des Fußes (Spannung der Faszie).
Ultraschall
Verdickung der Faszie > 4 mm (Norm 2-4 mm) — Haupt-kriterium. Hypoechogenität im Ansatzbereich. Doppler — Neovaskularisation bei chronischem Prozess. Ermöglicht die Erkennung partieller Risse.
MRT
Bei unklarer Diagnose oder Therapieresistenz. Visualisiert die Faszie, Knochenmarködem des Fersenbeins, periffasziales Ödem. Schließt Stressfraktur, Tumor aus.
Röntgen
Zur Beurteilung des Fersensporns (falls vorhanden). Aber Vorhandensein oder Fehlen eines Sporns bestimmt nicht die Therapie der Fasziitis.
Behandlung der Fasziitis mit der MIBRAR®-Methode
MIBRAR® regeneriert die degenerierte Faszie auf zellulärer Ebene — im Gegensatz zu Kortison, das nur die Entzündung unterdrückt und das Gewebe schwächt.
1. Ultraschall-Navigation
Unter Kontrolle von hochfrequentem Ultraschall wird die genaue Degenerationsstelle der Faszie für die gezielte Injektion bestimmt.
2. CGF-Injektion
CGF (bei schweren Fällen + Lipogems®) wird fächerförmig in die Verletzungszone der Faszie am medialen Höcker des Fersenbeins injiziert. Wachstumsfaktoren (PDGF, TGF-beta) stimulieren die Kollagensynthese. Stammzellen differenzieren sich in Fibroblasten.
3. Ergebnis
Normalisierung der Dicke und Echostruktur der Faszie im Kontroll-Ultraschall nach 3-6 Monaten. Verschwinden der Morgenschmerzen nach 2-4 Wochen. Vollständiger Effekt nach 3-6 Monaten.
Morgenschmerzen sind nicht normal
Chronische Plantarfasziitis schreitet ohne Behandlung fort. Faszienregeneration mit MIBRAR® — eine langfristige Lösung.
Zur Beratung anmeldenFragen zur Plantarfasziitis
Über Nacht heilt die beschädigte Faszie in verkürzter Position leicht ab. Bei den ersten Schritten wird sie wieder gedehnt, was Mikrorisse und akute Schmerzen verursacht. Nach dem „Aufwärmen" passt sich die Faszie an und der Schmerz lässt nach.
Nein. Der Sporn ist eine Folge der Faszienspannung, nicht die Ursache des Schmerzes. Die Faszie muss behandelt werden. Nach der Faszienregeneration mit MIBRAR® verschwindet der Schmerz unabhängig vom Vorhandensein des Sporns.
ESWT hat moderate Wirksamkeit (50-70%). Sie erzeugt Mikrotraumata zur Stimulierung der Heilung. MIBRAR® ist deutlich wirksamer: direkte Abgabe von Wachstumsfaktoren und Stammzellen in die Verletzungszone.
Laufen verschlimmert die Fasziitis. Während der Behandlung — Laufen durch Schwimmen und Radfahren ersetzen. Nach MIBRAR® — Rückkehr zum Laufen nach 4-6 Wochen mit orthopädischen Einlagen.