Was ist Trochanteritis?

Trochanteritis (Trochanter-major-Schmerzsyndrom, GTPS — Greater Trochanteric Pain Syndrome) ist eine Entzündung und Degeneration der Sehnen des Musculus gluteus medius und minimus an ihrem Ansatz am Trochanter major des Femurs, häufig begleitet von einer Bursitis.

Es ist eine der häufigsten Ursachen für seitliche Hüftschmerzen. Die Inzidenz beträgt 1,8–5,6 pro 1.000 Patienten jährlich, überwiegend bei Frauen über 40. Häufig wird die Diagnose fälschlicherweise als „Coxarthrose“ gestellt.

Ursachen:

  • Tendinopathie — chronische Überlastung der Gluteus-medius-Sehnen
  • Muskelschwäche — Insuffizienz der Hüftabduktoren
  • Überlastung — Laufen, langes Gehen, Treppensteigen
  • Biomechanik — Beinlängendifferenz, Knievalgus
  • Trauma — Sturz auf die Seite, Prellung
  • Begleiterkrankungen — Coxarthrose, LWS-Syndrom, Skoliose

Fakten zur Trochanteritis

  • ICD-10: M70.6
  • Inzidenz: 1,8–5,6/1.000 pro Jahr
  • Geschlecht: Frauen 3–4× häufiger
  • Alter: Gipfel 40–60 Jahre
  • Problem: Kortison hilft vorübergehend, schwächt aber Sehnen
  • Lösung: MIBRAR® — Sehnen- und Bursaregeneration

Symptome der Trochanteritis

Typische Symptome

  • Schmerzen an der Außenseite der Hüfte
  • Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite (Nachtschmerz)
  • Schmerzen beim Treppensteigen
  • Schmerzen beim Aufstehen nach längerem Sitzen
  • Druckschmerz über dem Trochanter major
  • Schmerzen bei Abduktion gegen Widerstand

Schlüsseltests

  • Trendelenburg-Test — Abduktorenschwäche
  • FABER-Test — Hüftabduktion in Seitenlage
  • Palpation des Trochanter major — scharfer Druckschmerz
  • Schmerzen beim Gehen > 500 m

Warum Steroide keine Lösung sind

  • Kortison lindert Schmerzen für 4–12 Wochen
  • Wiederholte Injektionen schwächen die Sehnen
  • Risiko eines Gluteus-medius-Risses steigt
  • Rezidive werden mit jeder Injektion häufiger
  • MIBRAR® — Sehnen- und Bursawiederherstellung

Diagnostik der Trochanteritis

Ultraschall

Dynamischer Ultraschall zeigt Verdickung/Entzündung der Gluteus-medius-Sehnen, Flüssigkeit in der Bursa und partielle Sehnenrisse. Ermöglicht Echtzeit-Beurteilung.

MRT

Zeigt Knochenmarködem des Trochanter major, Tendinopathie/Sehnenrisse und Bursazustand. Notwendig zum Ausschluss von avaskulärer Nekrose und Hüftarthrose.

Röntgen

Schließt Sehnenverkalkungen aus und beurteilt den Hüftgelenkzustand. Kann kalzifizierende Trochanteritis zeigen.

Wie MIBRAR® Trochanteritis behandelt

01

Ultraschall-Diagnostik

Ultraschall identifiziert die genaue Entzündungslokalisation — Bursa, Gluteus-medius/minimus-Sehnen, partielle Risse.

02

Konzentratgewinnung

Aus Blut — CGF mit starker antientzündlicher Wirkung (IL-1Ra, IL-10) und Fibringerst. Bei schweren Fällen — Lipogems® mit Stammzellen für tiefgreifende Sehnenregeneration.

03

Ultraschallgeführte Injektion

Unter Sono Control Arm™-Navigation werden die Konzentrate direkt in die Bursa und an die geschädigten Sehnen injiziert. Präzise Navigation gewährleistet maximale Wirksamkeit.

04

Regeneration

Wachstumsfaktoren beseitigen Entzündungen ohne Steroide. Stammzellen stellen geschädigte Sehnenfasern und Bursa wieder her. Ergebnis — Schmerzbeseitigung und Funktionswiederherstellung für Jahre.

Vorteile der MIBRAR®-Methode

95% des Eingriffsspektrums

MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

Ohne Narkose und Schnitte

Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

Keine Altersbeschränkungen

Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

Schnelle Besserung

Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Mehrere Zonen gleichzeitig

Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

Am selben Tag nach Hause

Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

MIBRAR® Technologie

Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

Cyber Navi Hand™

Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

Sono Control Arm™

Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

Video über die MIBRAR®-Methode

Häufige Fragen zur Behandlung der Trochanteritis

Warum ist MIBRAR® besser als Kortison-Injektionen bei Trochanteritis?
Kortison reduziert die Entzündung für 4–12 Wochen, aber wiederholte Injektionen schwächen die Sehnen und erhöhen das Risiko eines Gluteus-medius-Risses. MIBRAR® beseitigt nicht nur die Entzündung, sondern regeneriert die geschädigten Sehnen und die Bursa — der Effekt ist langanhaltend und progressiv.
Wie schnell lassen die Schmerzen bei Trochanteritis nach?
Der antientzündliche Effekt zeigt sich in den ersten Tagen. Deutliche Schmerzreduktion innerhalb von 1–2 Wochen. Vollständige Sehnenregeneration in 6–12 Wochen. Im Gegensatz zu Steroiden lässt der MIBRAR®-Effekt nicht mit der Zeit nach.
Sind Trochanteritis und Bursitis dasselbe?
Nicht genau. Bursitis ist eine Entzündung des Schleimbeutels. Trochanteritis (GTPS) ist ein breiteres Konzept: Tendinopathie der Gluteus-medius- und -minimus-Sehnen + Bursitis. In 90% der Fälle ist die Schmerzursache Tendinopathie, nicht isolierte Bursitis. MIBRAR® behandelt beide Komponenten gleichzeitig.
Können Trochanteritis und Coxarthrose gleichzeitig behandelt werden?
Ja. Trochanteritis begleitet häufig eine Coxarthrose. MIBRAR® ermöglicht es, in einer Sitzung Sehnen und Bursa (von außen) sowie das Hüftgelenk (intrartikulär) zu behandeln. Der umfassende Ansatz liefert das beste Ergebnis.

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